Wir verwenden für unsere Produkte Bergschafwolle. Sie eignet sich durch ihre Struktur (grobe Wolle mit einer Feinheit von 35-37 µ) hervorragend zum Filzen.
Traditionell wurden und werden im alpenländischen Raum zum Beispiel aus der Wolle der braunen Bergschafe Lodenstoffe gefertigt.
Wir scheren unsere Bergschafe 2 mal im Jahr. Die Wolle würde sonst zu lang und wäre schwieriger zu filzen. Ob braun, weiß oder schwarz, in unserer Herde findet sich jeder Farbton.
Nicht nur für Hüte, auch für Westen, Hausschuhe, Socken und Pullover eignet sich die etwas grobe Bergschafwolle ausgezeichnet. Man sollte sie nicht unbedingt direkt auf der Haut tragen. Dafür sind dann doch Produkte aus der weicheren Merinowolle geeigneter. Eine sehr interessante Abhandlung über den Rohstoff Wolle und die Filzeigenschaften der unterschiedlichen Wollsorten findet man bei den Links.
Da die Wolle unserer eigenen Bergschafe inzwischen nicht mehr ausreicht, kaufen wir andere Bergschafwolle zu. Unser Ziel ist es, ein Netzwerk aufzubauen, in dem wir Wolle direkt bei den Bergschafzüchtern und Verbänden aufkaufen, waschen und dann kardieren lassen. Wir sind auch bemüht die Wolle anderer seltener Landschafrassen, wie Krainer und Alpines Steinschaf, Brillenschaf u.a. zu bekommen, die gut filzbar ist. Nur wenn die Vorzüge der alten Haustierrassen auch wirtschaftlich genutzt werden, haben diese Arten auf Dauer eine Chance weiter zu bestehen. Alleine als Genreserve sind sie von unschätzbarer Bedeutung.

